Der diesjährige Fieldday
stand unter dem Motto „Fussball-Weltmeisterschaft-2006“.
Wir hatten das
Sonderrufzeichen DQ2006U zugeteillt bekommen und waren also
gehalten, regen
Funkverkehr abzuwickeln.
Wir hatten ja heuer einen
anderen Standort für unseren Fieldday gewählt.
Om Max Kronpass DL1DCK, hat uns
sein Grundstück für das Wochenende
überlassen. Eine hervorragende Wahl wie sich
herausstellte. Hoch über
Ortenburg gelegen, versprach es eine reiche Aus -beute
an Funkverbindungen.
Aber zuvor hatten die Götter den Schweiss gesetzt. Schon in der Vorplanung
war schnell klar
geworden, dass neben dem Stellplatz für das OV Zelt, der
Antennen und des
Grillplatzes, das stille Örtchen eine grössere Rolle spielen
würde.
Om Max, ein Mann der Tat
und kein Diskutierer, zimmerte das Örtchen, versah
es mit einer
bei jedem Fieldday gelöst .Auch ein Stellplatz
für den Wohnwagen von Waltraud
und Jürgen wurde gefunden.
Am Freitag gegen Mittag
ging dann der Aufbau der Anlagen und des Zeltes los.
Beim Aufbau halfen Waltraud DL1RBW sowie ihr Om Jürgen
DL4RBG und Ralf
DO1RSR mit Sohn.
Zuvor jedoch fuhr unser OVV
Bruno DJ4DY zu seinem alten OV nach Herrsching
am Ammersee und beschaffte einen
Schiebemast mit 10m Länge zur Montage der
KW Antenne.
Das Zelt war bei
Hans-Jürgen DK1RWS eingelagert. Max und Bruno fuhren nach
Mitteröd und holten
das Zelt und Bauteile für die KW Antenne, die Hans aus
Friedrichshafen
mitbrachte.
Der Aufbau ging dann
relativ schnell von statten und gegen 17.00Uhr konnte die
KW Antenne (Eigenbau
2x 15m mit Feederleitung) aufgehängt werden. Für 2m
hatten wir eine
montiert.
Die Funkanlagen Kurzwelle
und UKW stellte Bruno DJ4DY zur Verfügung. Es war
ein Yaesu FT 990 mit Collins
Linear 30L1 sowie ein FT 290 M2 für 2m SSB,FM
und CW.
Wer je einen Fieldday
organisiert hat der weiss, dass immer etwas fehlt. Kabel,
Stecker, Leitungen und
Werkzeug. Max hatte alles und half wo es nur ging.
Am späteren Nachmittag
Kuchen und Kaffee. (Wie kam das?)
Was ist aber ein Fieldday
ohne entsprechende Verpflegung!!
DK1RWS Hans, hatte 80
Steaks beschafft, Bruno DJ4DY besorgte entsprechende
Mengen Wasser, Limo, Spezi
und Bier (hell und Weissbier) Schnäpschen für die
Verdauung und Sekt für unsere
XYLs, Biertisch-Garnituren, Kühlschrank und einen
Schwenkgrill entsprechender
Tests durchgeführt. Zunächst wurde der
Kühlschrank getestet. Bei der Hitze ein
absolutes Muss.
Dann folgte die Kurzwelle.
Der erste Ruf ging hinaus und ein ohrenbetäubendes
pile-up brach auf uns
herein. Bruno, mit schnellen Fingern an der Morsetaste,
erreicht 20 Qsos in 5 Minuten. Wir hatten aber leider noch keinen Computer
in Betrieb, sodass wir die Verbindungen nicht ordentlich loggen konnten.
Dann
erfolgte 2m in SSB. Viele Rufe aber nur
Macht ja nichts, wir hatten Hans DK1RWS in der Hinterhand mit seiner guten
Station. Er arbeitete die Stationen, die wir nicht erreichten.
Nach erfolgtem Aufbau und
ausgiebigen Tests liessen wir Max sowie
Waltraud
und Jürgen
Am nächsten Tag, es war der
Samstag, gings dann richtig los. Gegen 10.00 Uhr
trudelten die ersten
Funkfreunde ein. Dank der Einweisestationen relativ einfach,
hatten sie doch am
waren dann doch die ersten Bänke besetzt. DJ4DY
entfachte den Grill und los
gings mit dem Futter. Sehr zur Freude aller Gäste
hatten wir kühle Getränke in
ausreichender Menge eingelagert.
Der Höhepunkt war dann der
Nachmittag. Viele Amateure fanden den Weg zu uns.
Es war
Unsere Passauer
Funkfreunde waren eigentlich, gemessen an der Grösse des Ovs,
spärlich
vertreten. Schade, denn sie haben wirklich was versäumt.
Der Tag ging dahin und das
Log füllte sich mit Stationen aus Europa und DX.
Südamerika LU, PY und CX waren die Schlaglichter. Zwischenzeitlich
hatte Max seinen
Computer herausgerückt und nun konnte auch ordentlich geloggt
werden.
Josef DF1RB und Sohn Andreas DG7AB waren in PSK31 qrv und räumten ordentlich ab.
DL4RBG und DL1RBW waren
mobilerweise aus ihrem Caravan qrv, übrigens mit einer
10m
Da das Wetter ausgesprochen
gut war, sassen wir bis spät in die Nacht
am Grill und
liessen uns die Steaks von Hans DK1RWS schmecken. Dazu gabs
dann das ersehnte
Weissbier und andere Getränke.
Der Wettbewerb lief ja bis
Sonntag und so dauerte auch unser Fieldday einen Tag länger.
Schon frühmorgens trafen
die ersten ein. Ein kurzer Plausch und die Stationen wurden in
Gang gesetzt.
Wir hatten einige Skeds abzuarbeiten was recht ordentlich gelang.
Wir hatten den Hinweis
bekommen, dass der Distrikt „U“ relativ schwach vertreten war
und
Ein Fieldday lebt aber
nicht nur vom Funken. Also wurde wieder der Grill angeheizt,
der Kühlschrank
inspeziert und ein leckeres Mittagessen zubereitet. Hoch ist hier Waltraud
zu preisen, denn sie
zauberte einen hervorragenden Kartoffelsalat auf den Tisch.
Nach einer
doch den Tagesstress und so liessen wir uns gemütlich am
die Tage Revue passieren.
Es stimmte uns
nachdenklich, dass auch am Sonntag, trotz frühzeitiger Bekanntmachung,
die XYLs
und Oms aus dem eigenen OV nur spärlich vertreten waren.
Aber was solls, der harte
Kern des Ovs war dabei. Qsos wurden jede Menge gefahren und
das Log war prall
gefüllt.
Uns lag natürlich der Abbau
am Montag im Magen, denn meistens ist man dann alleine.
Nichts da, Max, Jürgen,
Andreas und ich erledigten den Abbau in zwei Stunden. Es war
eine Menge zu
fahren aber letztlich lief alles wie am Schnürchen.
Der Kassensturz ergab ein
erkläckliches Sümmchen für die OV Kasse wofür ich allen
danke, die die Getränke
und die Speisen gekauft haben.
Kurzum es war ein
gelungener Fieldday mit viel Spass und jeder Menge Sonnenschein.
Dann bis nächstes Jahr.
Vy 73 de Bruno DJ4DY OVV OV
Passau U11.